Fahrzeuge sicher durch das Sauerland geführt
Die FüKom Arnsberg machte erstmals die Leitstellenarbeit während der Funkübung.
Fotos: Mark Sonneborn
Rund 30 Fahrzeuge wurden in der Nacht vom 14. zum 15. November über eine Fläche, größer als das Saarland, von der Leitstelle des THW Balve durch den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis geführt. Die Funker und die Ausrüstung für die Leitstelle stellte diesmal die FüKom Arnsberg des THW.
Seit Jahren schon gehört die Funkübung mit Kraftfahrerausbildung zu den Highlights der allgemeinen Ausbildung. Die Teilnehmer kamen vom DRK, MHD, der Feuerwehr und dem THW. Erkältungen und Schweinegrippe hatten allerdings die Fahrzeugbesatzungen zusammenschmelzen lassen. Rund 100 Helferinnen und Helfer trafen sich dennoch in Balve. Das Technische Hilfswerk hatte in beiden Kreisen wieder mehr als 240 Koordinaten mit über 700 Fragen zusammengestellt, die über Funk nach Erreichen des Zielpunktes abgefragt wurden.
Schon seit Jahrzehnten lädt das THW Balve zur größten Funkübung im Sauerland ein. Ursprünglich war dies in den 60er und 70er Jahren als Kraftfahrerausbildung gedacht. Die Fahrer sollten mit den winterlichen Bedingungen im Hochsauerlandkreis konfrontiert werden. Nach und nach und mit fortschreitender Zunahme der Fahrzeuge mit Funkgeräten kamen immer mehr Organisationen hinzu und heute werden jedes Jahr bis zu 30 Fahrzeuge auf zwei Funkverkehrskreisen durch das weiträumige Gebiet geleitet.
Die Funker erhalten dabei Koordinatenpunkte, die von den Kraftfahrern angefahren werden müssen. Am Zielpunkt erwartet dann aber die ganze Mannschaft Aufgaben, die von der Leitstelle abgefordert werden. Daran erkennt der Zentralist zudem, ob der Koordinatenpunkt richtig angefahren wurde. Erst dann gibt es den nächsten Koordinatenpunkt.