Balve. Am vergangenen Samstag (14. 3.) sorgten THW-Helfer in Langenholthausen für Aufmerksamkeit. Auf dem Mühlenteich war die Wassergruppe unterwegs. Auch bei der Bergungsgruppe waren "Wasserspiele" angesagt.
In Langenholthausen ging es darum, das jetzt 10 Jahre alte Entenhaus zu bergen, dass nur noch schief im Wasser lag. Im Winter war die schon sehr in die Jahre gekommene Bodenplatte am Eis festgefroren und nachdem Wasser abgelassen worden war, hatte sich die Platte zusammen mit dem Eis abgesenkt und sich so vom Haus getrennt.
Das Entenhaus wurde 1999 von Ferdi Stockebrand aufgestellt, nachdem er rund 300 Stunden Arbeit hinein gesteckt hatte. Jetzt will er es wieder von Grund auf restaurieren und dann soll es wieder seinen Platz in der Mitte des Dorfteiches finden.
Doch zunächst einmal musste das schwere Haus geborgen werden. Das THW hatte sich im Vorfeld bereits bestens auf diesen „Einsatz“ vorbereitet, so dass jeder Handgriff saß. Auf dem Ponton wurde ein Mastkran gebaut, mit dessen Hilfe die Entenwohnung angehoben werden und so sicher an Land gebracht werden konnte.
Ausbildung einmal anders, fanden die Balver THW-Helfer die Aktion spannend. So konnte der Dorfgemeinschaft Langenholthausen schnell geholfen werden und schon bald kann das Entenhaus in neuem Glanz wieder ins Wasser gesetzt werden.
Steg gebaut - Pumpen getestet
Doch auch die Bergungsgruppe war nicht untätig. So wurde über die Glärbach ein Behelfssteg mit Leiter und Bohlen gebaut. Natürlich mussten die THW-Helfer auch selber darüber gehen. Wer ins Wasser fiel hatte Pech. Scherz beiseite - natürlich war der Steg im Rahmen der Ausbildung ordnungsgemäß gebaut und niemand fiel in Wasser.
Am Nachmittag dann ging es weiter mit den "Wasserspielen". An der Hönne wurden die fünf Pumpen des THW getestet und der richtige Umgang mit den Hochleistungspumpen gelernt, damit sie im Falle von Hochwasser auch Material wie Helfer einsatzbereit sind. Die in Balve zur Verfügung stehenden Pumpen haben eine Pumpleistung von insgesamt rund 3000 Litern.