Balve. Frostige Kälte wurde für die Nacht zum Montag (26. Januar) vorausgesagt. Grund genug für die Polizei die Suche nach einem ab dem späten Nachmittag in Balve vermissten 12-Jährigen weiter zu führen.
Nach den Ermittlungen schien die Möglichkeit gegeben, dass sich der Junge im Umfeld seines früheren Wohnbereichs einen Unterschlupf gesucht hatte. In einem unübersichtlichen Gelände, so die Angaben, habe er früher immer gespielt. Ein SGV-Heim und ein alter Bunker stehen in diesem Bereich.
Daraufhin wurde die angebotene Unterstützung des Technischen Hilfswerkes von der Polizei gegen 23 Uhr gerne angenommen. Schließlich musste ein großräumiger Bereich in dieser dunklen Nacht ausgeleuchtet werden. Zudem konnten die ortskundigen Helfer mit Suchtrupps das gesamte Gelände absuchen.
Auch eine Ausdehnung auf weitere angrenzende Bereiche
brachte schließlich nicht den Erfolg, denn sich die Suchkräfte erhofft hatten. Gegen 2 Uhr in der Früh wurde daher der Einsatz beendet.
Am Morgen war der Junge wieder in der Obhut der Eltern, die sich die Nacht zuvor übrigens weniger Sorgen gemacht hatten, als die eingesetzten Einsatzkräfte von Polizei und THW, hieß es.