"Emma" bescherte THW Balve Arbeit


Balve. Orkan "Emma" sollte in der Nacht zum 1. März auch NRW mit voller Wucht treffen. Windgeschwindigkeiten bis 120 Stundenkilometer wurden vorausgesagt. Der OV-Stab des THW Balve entschied daher, ab 1 Uhr nachts die Unterkunft zu besetzen, um in Notfällen schnell helfen zu können.

Die Erfahrungen von "Kyrill" hatten dazu geführt, dass neben Teilen des OV-Stabs weitere 10 Helfer für mögliche Einsätze sofort bereitstanden. Vor einem Jahr war zwar auch eine reduzierte Mannschaft anwesend, doch die Heransführung weiterer Helfer gestaltete sich nach Kyrill schwierig.

Die erste Sturmwelle wurde zwischen 3 und 4 Uhr erwartet. Doch gerade in Balve und den umliegenden Städten brachten lediglich Sturmböen die Bäume noch nicht zu Fall. Windböen bis Stärke 12 wurden in einer zweiten Welle zwischen 6 und 10 Uhr erwartet.

Kurz vor 6 Uhr ein mächtiger Knall und die THW-Helfer liefen zum Westtor. Dort hatte sich eine auf dem Grundstück stehende Fichte umgelegt. Gleichzeitig häuften sich die Funkmeldungen über umgestürzte Bäume überall im Märkischen Kreis.

Der Baum wurde mit einbrechener Helligkeit beseitigt. Dabei stellte sich dann heraus, dass auch der daneben stehende Baum stark geschädigt war und der Wurzelteller schon deutliche Lockerung aufwies. Daher wurde auch dieser Baum anschließend beseitigt.

Zu weiteren Einsätzen wurde das THW Balve diesmal nicht gerufen. "Emma" hatte weitestgehend Balve und Umgebung verschont und nur mit Sturmstärke gewütet.

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Orkan Emma

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