Balve. Zwei Ehrungen standen während der Jahres-Abschlussdienstbesprechung am vergangenen Samstag (13. Dezember) auf der Tagesordnung des THW OV Balve. Matthias Aßmann und Tobias Weber, beide schon in ihrer Kinder- und Jugendzeit aktiv, erhielten jetzt das Helferzeichen in Gold.
Ortsbeauftragter Josef Weber machte deutlich, dass es sich bei Matthias Aßmann um einen Helfer handelt, der von Kindesbeinen an dem THW, zunächst in der Jugendgruppe seit 1993, verbunden sei. Besonders aktiv war er am Aufbau der ÖGa Beleuchtung und Notstrom beteiligt unzählig die Stunden, die er in den Jahren geleistet hat. Sein erster großer Einsatz war das Elbehochwasser im Sommer 2002. Dafür wurde ihm im Juni 2003 die Bundesflutmedaille verliehen.
Tobias Weber, das führte stellv. Ortsbeauftragter Roland Krahl aus, war nicht nur der Jugendgruppe in den 90er Jahren treu, sondern auch heute noch gehört die Jugendgruppe zum Teil seines Lebens. Durch seine unermüdliche Arbeit als Jugendbetreuer gelang es ihm, die Jugendgruppe nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ nach vorne zu bringen. Der beste Platz einer NRW-Jugendmannschaft beim Bundeswettkampf 2006 sei das beste Zeugnis dafür gewesen.
Beide Helfer erhielten das THW-Helferzeichen in Gold, verliehen vom Präsidenten des THW, für die besonderen Verdienste um den Aufbau und die Entwicklung des Technischen Hilfswerkes.
Doch auch das vergangene Jahr war während der letzten Dienstbesprechung ein Thema. So gab Roland Krahl einen statistischen Überblick. Zusammen mit der Jugendgruppe wurden immerhin fast 20000 Stunden geleistet. Insgesamt 34 beteiligte Helfer waren in diesem Jahr 726 Stunden im Einsatz. Der längste Einsatz mit 28 Stunden an einem Stück war die Bekämpfung des Hochwassers in Dortmund im Juli diesen Jahres. Los ging es allerdings schon im Januar, als das THW nach Werdohl zur Lenne gerufen wurde. Dort wurde eine vermisste Frau gesucht. Am 1. März war der Technische Zug wegen eines anrollenden Orkans in Bereitschaft. Im Juli wurde die Dortmunder Ordnungsbehörde während der Love Parade unterstützt und schließlich musste im Oktober noch ein Schwan aus einer misslichen Lage gerettet werden.
Erfreulich sei auch gewesen, dass 10 Helferinnen und Helfer, darunter vier aus der Jugendgruppe kommend, in diesem Jahr ihre Grundausbildung absolvieren konnten. Zudem wäre mit mehr als 500 Stunden, die auf Lehrgängen in den Bundesschulen erbracht wurden, eine deutliche Steigerung erzielt worden.
Nach dem offiziellen Teil, bei dem auch der Ausblick auf das Jahr 2009 durch OB Josef Weber nicht fehlte, saßen die Helferinnen und Helfer noch in gemütlicher Runde ein paar Stunden zusammen.