Leiterhebel
bei der THW-Jugend Balve
Leitern und alles was dazugehört, werden zurechtgelegt, bevor die Ausbildung beginnt.
Balve. Das Wetter spielte zwar nicht wirklich mit, aber das konnte der THW-Jugendgruppe aus Balve die Laune nicht verderben, als 16 Jungen und Mädchen am Samstag in Richtung Neuenrade aufbrachen. Dort sollte es auf einem alten Industriegelände um den Umgang mit Leitern gehen. Tim Gödde und Jeanna Kohlhage hatten ihre Betreuer dabei unterstützt, die Ausbildungseinheit zum Thema „Leiterhebel“ vorzubereiten.
"So geht das." Wer keine Angst hatte, durfte die Leiter auch raufklettern - gut gesichert natürlich.
In Neuenrade angekommen, besprach man erstmal worum es gehen soll und wofür man einen Leiterhebel im THW benötigt. Flugs wurden die Leitern, Tragen und Leinen von den Autos geholt und zur eigentlichen Einsatzstelle gebracht. „Das ist schon eine ganz schöne Höhe!“, meinte ein Junghelfer. Aber mit vereinten Kräften hatte man schnell drei Leiterteile miteinander verbunden. Wer traut sich? Keine Frage! Alle kletterten die Leiter hoch, doch wo war der Verletzte? Oben hatte sich das Vorbereitungsteam eine besondere Aufgabe einfallen lassen. Heute sollte es nicht darum gehen, einen Verletzten zu retten, sondern einen Eimer mit Wasser. Was sich eigentlich ganz einfach anhört, war viel schwieriger, als man zunächst vermutet. Denn während ein Verletzter froh und glücklich ist, wenn er aus seiner misslichen Lage befreit ist, musste hier ganz genau gearbeitet werden, denn schließlich gab es zwei Teams, die gegeneinander antraten und jeder Zentimeter Wasserverlust zählte. Die Leistungen können sich sehen lassen: Meist gingen nur zwei oder drei Zentimeter daneben.
Ohne Mampf kein Kampf - dieser Spruch gilt auch bei der Jugendgruppe.
In der Pause konnte man sich mit Plätzchen und Getränken stärken. Anschließend wurden alle Positionen in den Gruppen einmal durchgetauscht und noch mal gegeneinander angetreten. Jedes Mal wenn bei der gegnerischen Mannschaft ein Tröpfchen daneben ging, gab es auf der anderen Seite ein großes gejohle.
Zum Abschluss war man sich aber wieder einig: „Heute haben wir richtig etwas gelernt. Und Spaß hat es obendrein auch noch gemacht. So müsste Schule auch mal sein!!!“, sagte eine Junghelferin auf der Fahrt nach Hause.
Wer zwischen 10 und 18 Jahren alt ist und auch mal Lust hat, sich die Arbeit der Jugendgruppe mal anzuschauen, der kommt am besten beim nächsten oder übernächsten Mal zur THW-Unterkunft nach Balve. Das nächste Mal treffen wir uns am 02.02.2006 um 14:00 Uhr zum Schwimmen. Dann sehen wir uns am 25.02.2006 bereits um 09:00 Uhr, schließlich wollen wir dann das Thema „Brücken- und Stegebau“ angehen.
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