Viel Arbeit beim letzten
WM-Spiel in Dortmund

Dortmund. Normales Lagerleben entwickelte sich bei den Bereitschaften im Verfügungsraum während der Fußball-WM in Dortmund. Bis auf das letzte Spiel.

Da spielte Deutschland gegen Italien im Halbfinale. Tausende von Menschen strömten ins Stadion und in die Innenstadt von Dortmund. Und Hunderte zollten den heißen schwülen Temperaturen schon vor dem Spiel tribut. Sie brachen auf den Straßen und Plätzen zusammen.

So wurde auch schon bald das THW Balve in die Innenstadt beordert, um hier zahlreiche Patienten zu den Verletztensammelplätzen zu transportieren. Zudem wurden alle Ortsverbände im Märkischen Kreis alarmiert und nach Dortmund beördert, außer dem Otsverband Balve. Dieser musste quasi die Heimwache übernehmen und stand dem Märkischen Kreis zur Verfügung. Die ganz Nacht über waren alle Helfer in Rufbereitschaft versetzt worden, um schnell helfen zu können, wenn dies erforderlich geworden wäre. Doch dieser Halbfinaltag am 4. Juli, war die Ausnahme.

Alle weiteren fünf Dienste verliefen für die Helferinnen und Helfer des THW Balve ruhiger. Jeweils vier Stunden vor Spielbeginn trafen die Hilfskräfte von THW, Feuerwehr und den Sanitätsdiensten im Dortmunder Verfügungsraum ein. Hier konnte man auch die Spiele an einer Großbildleinwand in einer alten Hoesch-Halle verfolgen.

Doch auch andere Beschäftigungen gab es. Da stand vor allen Dingen die Kontaktpflege mit den anderen Ortsverbänden und Einheiten im Vordergrund. Und so manches Würstchen wurde gegrillt.

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