Balve/Köln. Teamarbeit stand bereits beim Landeswettkampf der THW-Jugend im Vordergrund. Ein Garant für den Erfolg, den die Balver Jugend mit dem ersten Platz errang. Sie dürfen sich jetzt beste THW-Jugendgruppe in NRW nennen.
Als Anerkennung für diese guten Leistungen hatten sich die Betreuer für das vergangene Wochenende (19. bis 20. 5.) etwas ganz besonderes ausgedacht. Nach einer Übernachtung in der Unterkunft ging es am frühen Samstagmorgen nach Köln in den Rheinpark. Im dortigen Hochseilgarten angekommen durften sich die Jugend und Mädchen aus Balve und Umgebung aber nicht sofort in schwindelerregenede Höhen emporschwingen sondern zunächst wurde am Boden geübt.
Was zunächst aussah wie einfache Spiele auf einem Kindergeburtstag, steigerte sich langsam in handfeste Aufgaben die nur mit ein wenig Köpfchen und im Team zu lösen waren.
Nach einer kurzen Pause wurde es dann ernst: Sicherheitsgeschirre wurden für jeden Teilnehmer ausgegeben und angelegt. Dann ging es los zur ersten Station. Diese nannte sich „Das fliegende Eichhörnchen“. Während sich Tim noch sicherte erklärte ein Mitarbeiter des Kletterteams was gleich passiert. Auf Kommando lief Tim in die eine Richtung, der Rest der Mannschaft lief in die andere Richtung. Irgendwann hob Tim vom Boden ab und konnte sich die Mannschaft und den Rheinpark von oben ansehen.
An der zweiten Station mussten die Balver zunächst eine Strickleiter bis in 12 Meter Höhe hinaufklettern. Unten wurden sie natürlich von den restlichen Teammitgliedern gesichert. Oben gab es eine wackelige Hängebrücke. Und es ging dann vom einen zum anderen Podest. Wer das hinter sich hatte konnte sich einfach nach hinten fallen lassen und gesichert durch die anderen in Richtung Boden schweben.
Schließlich gab es noch einen Hochseil-Balance-Akt. „Bloß gut, dass wir die Strickleiter nicht mehr hinunterklettern müssen.“, meinte einer der Teilnehmer als er oben angekommen war.
Kurz nach Mittag war aber dann auch die schöne Kletterpartie schon wieder vorbei, aber damit nicht genug. Zum Abschluss ging es noch am Rheinufer entlang in Richtung Schokoladenmuseum. Hier wurde aber nicht nur die braune Köstlichkeit probiert und die Produktionsanlage besichtigt, sondern es gab auch noch viel Wissenswertes über Kakao und Schokolade zu erfahren. So wissen die Teilnehmer jetzt warum Schokolade tatsächlich glücklich macht und wie viel Zucker allein in einer Tafel steckt. Nach so viel Schokolade wurde es aber Zeit für etwas vernünftiges zu Essen und deshalb beeilte sich die Gruppe schnell wieder nach Balve zu kommen. Hier gab es dann eine kräftige Suppe aus der THW-Küche.
Nach einer weiteren Übernachtung in der Unterkunft und einem ausgiebigen Frühstück wartete schon wieder eine neue Aktion auf die Balver Jugendlichen. Beim Balver Panoramalauf waren zwei Getränkeausgabestellen und einige Straßenkreuzungen zu besetzen. Hier wurden die Läufer mit Getränken versorgt bzw. der Verkehr geregelt. Zum Abschluss traf man sich noch einmal in der Unterkunft und ließ das Wochende Revue passieren. Schnell kam man zur Erkenntnis: „Das müssen wir bald noch einmal machen!“.
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