Über 200 Verletzte in Dortmund

Die Einsatzkräfte des THW aus ganz NRW warten im Bereitstellungsraum, darunter auch eine Einsatzgruppe aus Balve.

Balve. Es sollte ein fröhlicher Fußballtag an der Dortmunder Großbildleinwand werden beim Spiel Trinidad/Tobago gegen Schweden, Doch dann fegte ein Tornado über das Gelände, knickte die Anlage um und begrub über 200 Personen unter sich.

Das war die Übungslage, die die Feuerwehr Dortmund am Samstag herausgegeben hatte. Einsatzkräfte wurden zusammengezogen, darunter auch eine Bergungsgruppe aus Balve. Mit sieben Männern und zwei Frauen war die Gruppe besetzt, die sich auf den Weg nach Dortmund machten.

Im Bereitstellungsraum war jedoch warten angesagt. Insgesamt 1600 Helfer wurden zusammengezogen, um die Verletzten und Toten zu bergen, die das Unglück verursacht hatte. Hinzu kamen noch ein Blitzeinschlag mit einem Großbrand und eine Explosion in einem Gasrußwerk.

Für die Helferinnen und Helfer des THW Balve war es allerdings ein ruhiger Nachmittag. Sie wurden für die Bergung nicht benötigt und verbrachten daher die Übung im Bereitstellungsraum, um aber jederzeit helfen zu können, wenn es erforderlich gewesen wäre.

Zum Ende der Übung zog der Feeurwehrchef ein positives Fazit der Übung. Das, was es noch zu beheben gebe, könne man vor der WM stemmen. Das THW Balve ist bei jedem WM-Spiel, das in Dortmund stattfindet, mit einer Gruppe von neun Personen vor Ort im Bereitstellungsraum. Außerdem sind die anderen Helfer des Ortsverbandes in Rufbereitschaft.

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