Vier Lagerhallen brannten -
THW hatte viele Einsatzaufgaben
Der E-Wagen des THW Balve brachte schnell Licht in die dunkle Nacht.
Balve. Einige Helfer, die sich in der Unterkunft des THW Balve befanden, sahen bereits den Feuerschein am nächtlichen Himmel und hörten die Feuerwehrsirenen. Wenig später wurden auch sie zum Einsatz gerufen und waren schnell zu Stelle.
Um 18.20 Uhr wurde die Beleuchtungsgruppe des Technischen Hilfswerkes von der Kreisleitstelle Lüdenscheid per Digitaler Meldeempfänger alarmiert. Da sich bereits einige Helfer zufällig in der Unterkunft befanden, konnten die ersten Helfer unmittelbar ausrücken.
Als sie am Einsatzort, der nicht sehr weit weg von der Unterkunft war, eintrafen, stand bereits der Hallenkomplex der Firma in vollem Brand. Der erste Einsatzauftrag der Feuerwehr lautete: Ausleuchten des gesamten Schadensgebietes.
Mit Hilfe des ÖGA-E-Wagen konnte durch den Leuchtenmast sofort der Platz in helles Licht getaucht werden. Doch das Firmengelände ist sehr groß und im hintern Bereich dunkel. So mussten zum Teil lange Leitungen gelegt werden, weitere Notstromaggregate versorgten Belcuhtungsmittel an weit entfernten Stellen.
Um Unterstützung bat wenig später auch die Polizei. Die Bundesstraße musste abgesperrt, eine Umleitung eingerichtet werden. Mit dem Verkehrssatz konte schnell eine Sperre der Straße erreicht werden. THW-Helfer wiesen die Autofahrer auf die Umleitung hin, an markanten Stellen standen weitere THW-Helfer.
Das THW leuchtete auch den Bereich unmittelbar am Einsatzort aus, damit ein Bagger die Wände einreißen konnte und so die Feuerwehr besser an den Brandherd kam.
Da weitere Helfer benötigt wurden, wurde rund drei Stunden nach dem ersten Alarm für das THW Balve Zugalarm gegeben. Das war erstmals möglich, nachdem genau eine Woche vorher während der Jahresdienstbesprechung die DME, die kurz zuvor von Landesbeaftragten Dr. Hans-Ingo Schliwienski an den Ortsverband übergeben wurden, augegeben worden waren .
Auch logistische Aufgaben erledigte das THW. So wurden nach einigen Stunden die Diesel- und Benzinvoräte für die Feuerwehrpumpen knapp. Das THW Balve besorgte rund 150 Liter, damit es zu keinen Unterbrechungen der Löscharbeiten kommen musste.
Fest stand gegen Mitternacht, bis dahin dauerten auch die Straßensperrungen, dass der Einsatz bis zum Morgengrauen dauern würde. Eine lange Nacht stand daher den Helfern und Helferinnen des THW bevor, die jedoch durch das ebenfalls angeforderte DRK Balve bestens versorgt wurden.
15 Stunden nach Beginn des Einsatzes waren die Fahrzeuge und die Mannschaft wieder in der Unterkunft.
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