THW-Kran barg THW-Unimog
Die Schneeketten werden aufgezogen.
Balve. Der Wintereinbruch am 25. und 26. November blieb nicht ohne Folgen. Straßen waren unpassierbar, im Münsterland saßen rund 250000 Menschen ohne Strom da. In Lüdenscheid fielen in kurzer Zeit rund 40 Zentimeter Neuschnee. Das THW rückte aus.
Zunächst einmal machte sich das THW Lüdenscheid auf den Weg zu den verschiedensten Einsätzen auf der Autobahn. Die Lastwagen, die nicht mehr weiter kamen, mussten frei geschleppt werden.
Bereits am Vormittag machte auch das THW Balve seine Fahrzeuge wintertauglich. Sowohl auf den großen MAN-Kran wie auf den GKW 2 und GKW 3 (Öga) wurden auf alle Räder die Schneeketten aufgezogen- Eine Vorsichtsmaßnahme, die sich schon öfters bewährt hat.
Kontrolle ist besser. Deshalb sieht Schirrmeister Ralf Blumenkamp nach, ob die Ketten richtig sitzen.
So war es auch am Samstagnachmittag. Das THW Lüdenscheid forderte Hilfe an, sowohl für den Einsatz auf der Autobahn, wie auch für die Eigenhilfe. Denn ein Unimog des THW hatte sich auf dem Weg zum Autobahneinsatz in einer Schneewehe "verfahren" und war in den Graben gerutscht. Er drohte umzukippen.
Das THW Balve mit seinem Kran, der einzige im Märkischen Kreis, sowie der GKW 2 rückten mit neun Mann Besatzung zur Unterstützung aus. In Lüdenscheid angekommen, war dann schnell das Fahrzeug wieder auf die Beine gestellt. Der Kran hat sich einmal mehr dabei bewährt.
Dass man auch bei schneebedeckter Straße die Bremse ordentlich anziehen sollte, erfuhr ein Treckerfahrer, der die Straße von Schnee räumen musste. Er hielt hinter dem THW-Fahrzeug an und stieg aus. Dann setzte sich der Trecker in Bewegung und fuhr auf den GKW 2 auf. Es entstand leichter Sachschaden.
Nachdem die Balver THW-Helfer diesen Einsatz beendet hatte, fuhren sie zur Unterkunft des THW Lüdenscheid. Die Lage hatte sich aber inzwischen soweit entspannt, dass für die Balver Helfer ein Einsat nicht mehr erforderlich war.
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