MHD Balve siegte beim
Mannschafts-Wettbwerb
Balve. Es war ganz schön was los auf den Straßen des Hochsauerlandkreises und des Märkischen Kreises in der Nacht vom 12. auf den 13. November. Denn das THW Balve hatte wieder zur größte Funkübung im Sauerland gerufen. Insgesamt 25 Fahrzeuge wurden in 15 Stunden durch die Kreise, die die Größe des Saarlandes haben, geleitet.
Kurz vor dem Start der Funkübung und Kraftfahrer-Ausbildung in der THW-Unterkunft.
Schon seit Jahren gehört die Übung zu den Highlights der Kraftfahrer- und Funkausbildung im Sauerland. Denn neben dem Fahrer ist so die gesamte Mannschaft an Bord gefordert. Von der Leitstelle in der THW-Unterkunft werden die Fahrzeuge auf zwei Funkkreisen durch die Kreise gelotst. Dabei gilt es, entsprechende Koordinaten anzufahren und natürlich zu finden. Denn das wird von der Leitstellenbesatzung, die sich in diesem wieder aus Feuerwehrleuten und THW-Helfern zusammensetzte, auf das Genaueste überprüft. Zwei Fragen müssen beantwortet werden, die sich aus Gegebeneheit der näheren Umgebung des Zielpunktes ergeben. Erst dann gibt es die neue Koordinate.
THW-Ortsbeauftragter Josef Weber begrüßt die Anwensenden Organisationen.
Doch das ist noch nicht alles. Zum zweiten Mal wurde eine Mannschaftswertung der teilnehmenden Fahrzeuge durchgeführt. Irgendwo auf der Strecke gibt es einen längeren Halt. Diesmal wurde neben Führer- und KfZ.-Schein ein gültiger Verbandkasten und das Warndreieck verlangt, ehe die Fahrer ihr Augenmaß beim Einparken beweisen mussten. Natürlich kommt der Spaß nicht zu kurz. So musste jeder Helfer des Fahrzeuges sich am Nagelbalken beweisen und zum Schluss wurde die Erste Hilfe getestet.
In der THW-Unterkunft laufen während der Übung alle Fäden in der Leitstelle zusamen.
Das Ergebnis wird in der Nacht noch ausgewertet, so dass der Sieger schon bei der Besprechung am frühen Morgen gekürt werden kann. In diesem Jahr setzte sich knapp das MHD Balve vor dem DRK Balve und dem ausrichtenden THW Balve mit jeweils einem Fahrzeug durch.
Wenig Kritik gab es zum Abschluss. Es schien alles geklappt zu haben und auch die Funkdisziplin, so lobte die Leitstelle die Teilnehmer, sei in diesem Jahr wesentlich besser gewesen. So sind die Teilnehmer an der größten Funkübung des Sauerlandes zumindest in diesem Bereich für die vielfältigen Aufgaben im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft gut gerüstet.
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