Ortsbeauftragter Josef Weber begrüßte vor Beginn der Übung die Teilnehmer in der Fahrzeughalle.
Größte Funkübung im Sauerland
Die Karten werden ausgegeben.
Balve. Insgesamt 36 Fahrzeuge wurden in der Nacht zum Sonntag, dem 14. November, über eine Fläche, größer als das Saarland, durch den Hochsauerlandkreis und den Märkischen Kreis geführt. So viele, wie noch nie zuvor.
"Früher war es so, dass von den angemeldeten Fahrzeugen noch einige abgemeldet wurden. Heute kamen noch welche dazu", hieß es vom THW Balve. Seit Jahren schon gehört die Funkübung mit Kraftfahrerausbildung zu den Highlights der allgemeinen Ausbildung im Nordkreis. Die Teilnehmer kamen vom DRK, MHD, der Feuerwehr und des THW. Erstmals dabei waren auch Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbandes aus dem Hochsauerlandkreis. Vom THW nahmen an der Übung neben dem ausrichtenden THW Balve noch Lüdenscheid, Iserlohn und die FüKom Dortmund teil.
Es ging bei den Aufgaben auch um die Erste Hilfe.
Das Technische Hilfswerk hatte in beiden Kreisen an den verschiedenen Koordinatenpunkten wieder über 600 Fragen zusammengestellt, die über Funk nach Erreichen des Zielpunktes abgefragt wurden.
Die Funkverbindung in den Hochsauerlandkreis klappte ganz hervorragend. Da der dortige Katastrophenschutzkanal diesmal nicht zur Verfügung stand, hatte die FüKom des THW Dortmund eine Realaisstelle in der Nähe von Grevenbrück aufgebaut und so die Verbindung für den gesamten Hochsauerlandkreis aufrecht erhalten.
Die Geschicklichkeit der Kraftfahrer wurde verlangt.
Neben den üblichen Fragen an den Anfahrpunkten gab es diesmal im Bundeswehrgelände Deilinghofen eine kleine Übungseinheit, bei der sowohl Fahrer wie auch Mitfahrer gefordert wurden. Erstmals gab es für jede Aufgabe Punkte, so dass zum Schluss auch ein Siegerteam ermittelt werden konnte. Eine Rot-Kreuz-Mannschaft aus Sundern, gewann den kleinen Wettbewerb, bei dem es um die Geschicklichkeit des Fahrers, Geschwindigkeit, technisches Verständnis und einer Erste Hilfe-Aufgabe ging, vor der Feuerwehrmannschaft aus Balve. Unter den ersten 10 Teams waren ebenfalls zwei Mannschaften des THW Balve und zwei Teams des THW Lüdenscheid.
Nächtlicher Stopp für Übungsaufgaben im Bundeswehrgelände Deilinghofen.
"Wenn alles reibungslos laufen würde, müssten wir nicht üben", hieß es aus den Reihen der Teilnehmer bei der abschließenden Besprechung nach rund 14 Stunden Übung. Kritisiert wurde die teilweise Undiszipliniertheit beim Funk, die gerade in der Anfangsphase dazu führte, dass die Leitstelle beim THW Balve, die zwei Funkkreise zu betreuen hatte, nicht durch kam. Erst nach einem Machtwort der Funkaufsicht (THW) regulierte sich der Funkverkehr.