Vor der Besichtigung gab es erst einmal grundlegende Informationen zum Tunnelbau in Plettenberg.

THW-Führung besichtigt Tunnel
Plettenberg. Die Führungsriege des Technischen Hilfswerk (THW) aus Balve war am Samstag zu Gast im Tunnel, um sich über die Arbeiten und die Rettungsmöglichkeiten zu informieren.
Rund 350 Meter mussten im Tunnel zurückgelegt werden, um an die Baustelle zu gelangen.
Kurz vor dem Besuch der ehrenamtlichen Helfer hatte es im Tunnel eine Sprengung gegeben. So konnte der Abtransport der rund 150 Kubikmeter, die bei jeder Sprengung anfallen, beobachtet werden.
Derzeit haben die Arbeiten an der Kalotte fast die Hälfte des Tunnels erreicht. Nach dem Abtransport des Abraums wurde in der Nacht zum Sonntag umgebaut, und man begann die Arbeiten an der Strosse, dem unteren Teil des Tunnels.
Äußerst interessiert zeigten sich die THW-Helfer.

Das THW wurde in der rund eineinhalbstündigen Führung über alle Einzelheiten des bergmännischen Tunnelbaus informiert, aber auch über die Sicherheitsvorkehrungen.
Der Rettungsstollen wird gleich mitgeführt, um auch während der Bauarbeiten zur Rettung dienen zu können.
Sowohl bis ans Ende des Haupt- wie auch des Rettungstunnels durften die THWler vordringen. Ortsbeauftragter Josef Weber bedankte sich für die Information. Im nächsten Jahr will man wiederkommen.

Am Ende des Tunnels angelagt. Bis hierhin dürfen nur sehr wenige Besuchergruppen vordringen.