Zur Startseite: THW Balve

  Startseite   eMail  Impressum  Vorige Seite   


Homepage

Wir über uns

Technischer Zug


SEG


Jugendgruppe


Helfervereinigung



Archiv 2002


Intern

Einsatz 26. Oktober 2003 Nachbesprechung

Das THW Balve leuchtete die Einsatzstelle aus, damit Löscharbeiten zügig voranschreiten konnten.

Zu einem Großbrand wurde das Technische Hilfswerk, Ortsverband Balve, am Sonntagmorgen des 26. Oktober gerufen. Ein Wohnhaus stand in hellen Flammen. Das Inferno kostete zwei Frauen das Leben.

Als über Meldeempfänger das THW Balve alarmiert wurde, wusste noch keiner, mit welchem Ausmaß man rechnen musste. Über die Kreisleitstelle des Märkischen Kreises kam der Einsatzbefehl "Ausleuchten der Einsatzstelle". Schnell hatten die Helfer der Schnelleinsatzgruppe (SEG) des THW Balve den Brandherd erreicht. Es handelte sich um ein altes barackenähnliches Gebäude, dass 1945 mit Holz und Heraklid-Platten gebaut worden war.
Da sich das Gebäude auf einem ehemaligen Fabrikgelände befand, mussten von der Feuerwehr auch nebenliegende Gebäude gesichert werden. Außerdem wurden an dem Flüsschen Hönne zwei Wasserentnahmestellen für das Löschwasser eingerichtet.

Der Stadtbrandinspektor forderte vom THW eine Beleuchtungsstrecke rund um das gesamte Gebäude.


Rund 15000 Watt Beleuchtung und zwei Powermoons wurden aufgebaut. Zudem sorgte das THW dafür, dass die Wasserversorgung von der Hönne aus sichergestellt werden konnte. Mit Sandsäcken und Bohlen konnte das Flüsschen angestaut werden, so dass die Feuerwehrpumpen ausreichen Wasser herausziehen konnten.

Durch den Brand waren sämtliche Deckenteile in das Innere des Hauses gefallen. Da aber zu diesem Zeitpunkt immer noch eine Person vermisst wurde, ging man davon aus, dass sie sich noch im Schlafzimmer befindet. Die Räumgruppe des THW Lünen wurde daraufhin voralarmiert, um eventuell Hilfe bei der Bergung leisten zu können. Der Einsatz war dann aber nicht erforderlich, da die tote Frau wenig später gefunden wurde.

Insgesamt befanden sich bei diesem sechstündigem Einsatz rund 150 Hilfskräfte von Feuerwehr, THW und DRK im Einsatz. Dank sprach der Stadtbrandinspektor anschließend allen Beteiligten aus. Es habe sich gezeigt, dass alle Einsatzkräfte an einem Strang ziehen und sehr gut zusammengearbeitet haben.







Nur noch ein Trümmerhaufen blieb von dem Wohnhaus übrig.