Das schreibt die Presse
WESTFALENPOST BALVE
Sehr viel Lob für das Technische Hilfswerk
Balve. (R.E.) Sehr viel Lob erntete das Technische Hilfswerk Balve, das am Samstagabend in der Balver Höhle sein 40-jähriges Bestehen mit zahlreichen Gästen feierte.
Unter den Geladenen waren auch Bürgermeister Manfred Rotermund und der Ehrenbürger der Stadt Balve, Dieter Graf von Landsberg-Velen, sowie Pastorin Jutta Kröger und der Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks Nordrhein-Westfalen, Dr. Hans-Ingo Schliwienski, der in seinem Grußwort die Bedeutung des THW Balve besonders hervor hob.
Mit einem Ortsbeauftragten wie Josef Weber müsse man sich keine Sorgen um das THW machen, lobte der Landesbeauftragte vordergründig den Mann, der von den eigenen THW-Helfern mit einer Riesentorte erfreut wurde.
Dr. Schliwienski freute sich darüber, dass das THW Balve sein 40-jähriges Bestehen in der Balver Höhle feierte. "Dies ist ein ganz besonderer Ort und eigentlich exemplarisch für die Aktivitäten des THW. Die heutige Veranstaltung zeigt, wie gut das Technische Hilfswerk in das Leben der Stadt Balve integriert ist", bedeutete der Landesbeauftragte unter dem Beifall der Gäste aus nah und fern.
Als Dr. Schliwienski dem THW Balve zurief: "Macht weiter so!", meinte er dies auch mit Blick auf die Jugend. Denn der Ortsverband Balve ist für seine gute Jugendausbildung bekannt. "Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich mit unseren Jugendlichen intensiv beschäftigen. Mein Dank gilt aber auch den Arbeitgebern, die Verständnis für unsere ehrenamtliche Arbeit zeigen. Ein Ehrenamt ist nicht nur mit Pflichten verbunden, es bereitet auch Freude", sagte der Landesbeauftragte, der sich bei Bürgermeister Manfred Rotermund für die Unterstützung bedankte, die dem THW zuteil wurde, als es um eine neue geeignete Unterkunft ging.
Der erste Bürger der Hönnestadt, der die Glückwünsche von Rat, Verwaltung und Bevölkerung überbrachte, lobte das THW ebenfalls: "Die Stadt Balve ist stolz auf diese gut ausgebildete Gruppe. Das Technische Hilfswerk bietet unserer Jugend eine Perspektive. Dem THW und allen anderen Hilfsorganisationen gilt unser Dank", schloss Rotermund sein Grußwort. Als äußeres Zeichen der Anerkennung überreichte der Bürgermeister THW-Chef Josef Weber einen Briefumschlag, gefüllt mit Euro-Noten.
Süderländer Volksfreund:
Mit diesem Team keine Sorge um die Zukunft
40 Jahre THW-Ortsverband Balve: Geräteausstellung findet nur wenig Zuspruch. Abends Lob für die Arbeit und gute Stimmung in der Höhle
Von Volker Griese
BALVE o "Mit diesem Team braucht sich der THW-Ortsverband Balve keine Sorgen um seine Zukunft zu machen", sagte am Samstagabend der THW-Landesbeauftrage Dr. Hans Ingo Schliewinski. Hier herrsche eine gute Atmosphäre und Kameradschaft, und dass sich die THW-Helfer auch bei der Hochwasserkatastrophe an der Elbe engagiert hätten, sein nur ein Beispiel dafür, "dass die Solidarität in unserer Gesellschaft nicht verloren gegangen ist".
Das Technische Hilfswerk (THW) Balve feierte am Samstag sein 40-jähriges Bestehen. Dazu hatte die Hilfsorganisation bereits am Nachmittag an der Höhle viel technisches Gerät aufgefahren. Zu bestaunen war unter anderem eine Diamantkettensäge, die Stahlbeton wie Butter schneidet. Eingesetzt wird dieses Spezialgerät vorzugsweise zur Menschenrettung, weil damit erschütterungsfrei Öffnungen in Decken und Wände geschnitten werden können. Der THW-Ortsverband Unna-Schwerte war mit seiner Rettungshundestaffel gekommen, um zu demonstrieren, wie die Vierbeiner beim Aufspüren von Menschen helfen können. Leider fand die Ausstellung nur eine geringe Resonanz.
Einige ihrer Geräte - etwa einen Kran oder ein Boot - hatten die THWler so umfunktioniert, dass sich junge Besucher damit vergnügen konnten. So gab es zum Beispiel eine große Schiffschaukel, und gleich nebenan konnten sich Kinder darin versuchen, sich auf einem Stapel von Getränkekisten nach und nach selbst in luftige Höhe zu begeben. Ein Absturz war dabei kein Beinbruch, denn für diesen Fall hingen die Teilnehmer sicher an einem Seil.
Abends in der Höhle würdigte auch Bürgermeister Manfred Rotermund die Arbeit des THW. Die Balver Bevölkerung sei dem THW dankbar für die von ihm geleistete Jugendarbeit. "Das THW gibt den Jugendlichen eine Lebensperspektive", meinte Rotermund mit Blick auf die Möglichkeit für junge Menschen, sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.
Im Anschluss an den kleinen Festakt, der vom Männerchor 1874 Balve mitgestaltet wurde, wurde es laut in der Höhle: Mit punkigen Arrangements bekannter Rocksongs machten "Die Juhnkes" aus Plettenberg Stimmung. Etwas leisere Töne schlugen dagegen Alan & Kelsey an, die die Freunde irischer Musik zufrieden stellten, aber auch Oldies im Programm hatten.