
Seit Monaten stehen die Feuerwehrwagen mit in der Unterkunft des Technischen Hilfswerkes. Jetzt wartete man gemeinsam auf die Schäden, die "Jeanette" verursachte.
Balve. Das Orkantief "Jeanette" sorgte am Sonntag, 27. Oktober, für einen gemütlichen Abend in der THW-Unterkunft.
Nach den Meldungen des Deutschen Wetterdienstes war für den Abend höchste Warnstufe ausgegeben worden mit Gefahr für Leib und Leben. Daher hatte sich Balves Ortsbeauftragter Josef Weber bereits am Nachmittag entschieden, die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Ortsverbandes in Voralarmierung zu versetzen.
Nachdem bereits tagsüber die Feuerwehr mehrere Einsätze in der Stadt Balve fahren musste, hatten die Kameraden am späten Nachmittag darum gebeten, in der THW-Unterkunft ihr Lager aufschlagen zu können. Bekanntlich stehen dort seit einiger Zeit auch mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr, da das Gerätehaus zur Zeit umgebaut wird.

Gespräche und sich zwischendurch mit einer Kleinigkeit aus der THW-Küche stärken. Das war angesagt für Feuerwehr- und THW-Leute.
Der Ortsbeauftragte stimmte natürlich sofort zu und so wurde die THW-Unterkunft zum Lagezentrum für die Stadt Balve. Denn auch der Löschzug aus Garbeck kam noch hinzu, da der RP in Arnsberg alle Feuerwehren in höchste Bereitschaft versetzt hatte.
Die THW-Küche sorgte dann für die Feuerwehrleute und die 15 eigenen THW-Helfer mit einer kräftigen Suppe und einem großen Würstchen. Schließlich wusste man nicht, was noch auf die Helfer zukam.
Zum Glück kam es dann aber doch nicht ganz so schlimm, wie befürchtet. In Balve fielen zwar einige Bäume um und in einem Stadtteil fiel der Strom für eine Stunde aus, doch das war es zum Glück. So konnte am späten Abend die gemeinsame Wache von Feuerwehr und THW wieder aufgehoben werden. Ein gutes Beispiel einer guten Zusammenarbeit.

15 Helfer des Technischen Hilfswerkes waren alarmiert worden. Hier stärkt sich ein Teil für anstehende Aufgaben.